Tipps
Damit ihr Hund gut ernährt wird bleiben Sie am besten und ausschlieslich bei Ihrem Hundefutter! Wenn es mal was anderes sein soll, beachten Sie bitte folgendes:
Damit Ihr Hund Obst und Gemüse aufschließen und somit verwerten kann, muss es entweder püriert oder kurz angedünstet werden. Da beim andünsten Vitamine verloren gehen, wird das pürieren favorisiert. Bevorzugt sollten grüne Gemüsearten wie Salate, Zucchini oder Salatgurke Verwendung finden. Sie enthalten viel von dem für Hunde so wertvollen Chlorophyll.
Milch und Milchprodukte sind für die Ernährung des Hundes nicht relevant. Viele können es sogar nicht vertragen und bekommen Verdaungsschwierigkeiten. Es ist jedoch erwiesen, dass Hüttenkäse und Quark gut zur Regulierung eines Durchfallgeschehens sein kann, wenn der Hund 24 Stunden nüchtern war, und zur Hälfte gekochter Reis beigemischt wird.
Die meisten Hunde mögen sehr gerne Käse. Mal hier und dort als Trainingsbelohnung eingesetzt ist auch nichts dagegen zu sagen. Hart uns Schimmelkäse sollten jedoch nicht auf dem täglichen Speiseplan des Hundes stehen. Der grund, warum der Hund wenig Käse bekommen sollte, ist der hohe Salzgehalt!
Was sollten Hunde nicht fressen?
Hülsenfrüchte
Erbsen, Linsen, Bohnen: sind schwer verdaulich; können zu Blähungen und Krämpfen führen. Gekocht können Hülsenfrüchte in kleinen Mengen verfüttert werden
Nachtschattengewächse
Tomaten, Aubergine, Paprika, Peperoni- außer Kartoffeln: Enthalten das Toxin Solanin. Tomaten sowie rote und gelbe Paprika kann man in sehr reifen Zustand in geringen Mengen füttern. Auberginen sind immer zu vermeiden. Gekochte Kartoffeln kann mann ohne Bedenken anbieten.
Zwiebelgewächse
Lauch, Poree, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Knoblauch: Enthalten ebenfalls Solanin, somit nicht geeignet für den Hund. Knoblauch in geringen Mengen soll eine gewisse repellierende Wirkung gegen Flöhe haben- der Beweis hierfür steht allerdings noch aus!
Kohlarten
Schwer verdaulich; können zu Blähungen und Krämpfen führen. Gekocht werden die Kohlsorten in der Regel gut vertragen und können somit auch mal verfüttert werden.
Avocado
Manche Sorten enthalten das Toxin Persin. Kann tödlich für den Hund sein!
Weintrauben
Können Nierenschäden bewirken. Auch Rosinen sind nicht zur Verfütterung geeignet!
Obstkerne
In Obstkernen befindet sich tödliche Blausäure! Auch im Garten und in der Natur darauf achten, dass der Hund kein Kernobst aufnimmt!
Schokolade/ Kakao
Das enthaltene Alkaloid wirkt aud die Herz- / Kreislauffunktion von Hunden negativ. Kann im schlimmsten Fall tödlich sein!
Apportieren
Eine Möglichkeit, die Schwierigkeit eines Apportiertrainings zu erhöhen, besteht darin, den Hund zwar zu Apportieren loszuschicken, ihn aber wieder abzurufen, bevor er den Gegenstand erreichen konnte.
Als Vorübung bietet sich eine Dreieck- Situation an: Sie, Ihr Hund und der Dummy bilden je eine Spitze des Dreiecks. Rufen Sie Ihren Hund nun zuerst zu sich, erst danach darf er den Dummy apportieren. Klappt dies problemlos, können Sie den nächsten Schritt einleiten. Sie stehen neben Ihrem Hund und werfen den Gegenstand von Ihnen weg. Nun geben Sie den Hund frei zum apportiern. Kaum ist er aufgestanden, rufen Sie ihn wieder zu sich zurück. Das ist für viele Hunde eine sehr schwierige Übung, die aber hilft, die Rückrufbarkeit im Alltag zu verbessern. Kommt Ihr Hund, wird er ausgiebig gelobt! Nach und nach können Sie biginnen, Ihren Hund immer später zu rufen. Je näher er sich am Dummy befindet, desto schwieriger ist es für ihn sich wieder davon abzuwenden!
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