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In der Januar/ Februar 2007 Ausgabe des Schweizer Hundemagazin war folgender Artikel:

Fellfarben- Fehlfarben, Teil 2

"Is the dog wearing the coat, or is the coat wearing the dog?"

("Trägt der Hund das Fell oder trägt das Fell den Hund?")

Zitat aus: "Solving the Mysteries of Breed Type" von Richard Beauchamp

von Dr. med. vet. Anna Lauckner

Auszug:

...Auf der Homepage einer Deutschen Flat Coated Retriever Züchterin ( bei dieser Rasse fallen seit jeher neben den erwünschten schwarzen und leberfaerbenen Welpen auch mitunter unerwünschte gelbe) werden die gelben Welpen zu den üblichen Preisen angeboten.

Sie begründet dies damit, dass die Welpen mit genau der gleichen Sorgfalt aufgezogen werden, wie die "korrekt" gefärbten, sie erhielten das gleiche Futter, die gleiche medizinische Versorgung und das gleiche Mass an Zuwendung. Und wer später selbst züchten möchte, kann ja einen Welpen mit anerkannter Farbe wählen.

Ich persönlich kann diese Einstellung gut nachvollziehen: schliesslich handelt es sich bei diesen Welpen ja nicht um "Mangelware"- oder würden Sie einen gesunden kleinen Hund so bezeichnen wollen?...

... Das Töten gesunder Welpen, nur weil sie eine unerwünschte Fellfarbe tragen, stellt eindeutig einen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz dar und ist ethisch inakzeptabel!

Vor allem ( den Genen für anerkannte Farben gegebüber) rezessive Gene wie Wildfarben (etwa beim Hovawart), Gelb ( Flat Coated Retriever), Brand-Abzeichen ( Staffordshire Bullterrier), oder Leberfarben (Pekinese) sind relativ "universell" und können bei vielen Rassen auftreten, ohne dass man den betreffenden Hund wegen einer (meist jahrzehnte lang zurückliegenden) Fremdeinkreuzung an der Pranger stellen muss. ...

Artikel auch unter www.hundemagazin.ch